Kurzdarstellung der Projekte des Paritätischen zusammen mit Partnern
Carpo - Assistierte Ausbildung
Für junge, benachteiligte Menschen ohne Ausbildungsplatz wurde das Modell der assistierten Ausbildung entwickelt. Das Modell kombiniert eine reguläre betriebliche Ausbildung mit einem umfassenden Dienstleistungsangebot für Jugendliche und Betriebe. Teilnehmen können junge Mütter und Väter, Jugendliche mit Migrationshintergrund, Jugendliche, die einen geschlechteruntypischen Beruf ergreifen wollen und junge Menschen, die seit über einem Jahr keine Ausbildungsstelle gefunden haben.
Assistierte Ausbildung wird in Baden-Württemberg im ESF-Projekt Carpo von 2008 bis 2011 umgesetzt, einem Kooperationsprojekt des Paritätischen Baden-Württemberg mit dem Diakonischen Werk Württemberg.
EPM- ESF Projekte Managen - Erfolg sichern
Das Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg hat in seiner Funktion als ESF-Fondsverwaltung das zentrale Landesprojekt "EPM - ESF-Projekte Managen - Erfolg sichern" angeregt und initiiert.
EQuIP – Wir schaffen Arbeit
Mit dem transnationalen Projekt EQuIP – Wir schaffen Arbeit, Europäische Partnerschaft zur Qualifikation und Integration mit Perspektive, verfolgt der PARITÄTISCHE das Ziel, mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse für langzeitarbeitslose ältere Menschen und Migranten in sozialen Beschäftigungsunternehmen und in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes zu gewinnen. Mit der Aussicht auf ein reguläres Arbeitsverhältnis, das eine eigenständige Lebensführung ermöglicht, steigt die Zuversicht und die Motivation der langzeitarbeitslosen Menschen sich aktiv um ihre Integration in Arbeit zu bemühen. Dazu erhalten diese individuelle, fachübergreifende und fachspezifische Qualifizierung und Integrationshilfen, z.B. in Traineearbeitsverhältnissen mit sozialpädagogischer Begleitung. Das Projekt beinhaltet als zentralen Handlungsansatz strukturbildende Aktionen zur Schaffung von regulären sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen in sozialen Beschäftigungsunternehmen und der freien Wirtschaft.
ERIS - Erfolgschancen in der Sozialwirtschaft
Der Startschuss für das Projekt ERIS fiel Mitte 2010; die Zielgerade erreicht ERIS Ende 2012. Projektträger ist der Paritätische Landesverband BW in Kooperation mit dem Paritätischen Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland und dem Paritätischen Bildungswerk BW/der Paritätischen Akademie Süd, damit ERIS die Zukunft der Sozialwirtschaft mitgestaltet.
Herzklopfen
Ein EU-Projekt zur Prävention von Gewalt in intimen Teenagerbeziehungen im Rahmen von schulischer und außerschulischer Jugendbildung
ISA - Der Weg zur Arbeit
Für straffällige Frauen und Männer ist der berufliche Ein- und Wiedereinstieg sehr schwierig: Einige trauen sich nicht mehr zu, berufliche Wünsche zu verwirklichen, viele haben die Erfahrung gemacht, aufgrund ihres bisherigen Lebenslaufs abgelehnt worden zu sein. Die meisten haben den Wunsch, Pläne zu schmieden, sich eine Zukunft aufzubauen, sich einfach wieder auf den Weg zur Arbeit zu machen. ISA betreut und berät die Teilnehmenden beim Aufbauen einer geregelten Alltagsstruktur, beim Entwickeln und Realisieren beruflicher Ziele, bis hin zur gemeinsamen Suche nach einem geeigneten Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. ISA begleitet die Teilnehmenden auf ihrem Weg zur Arbeit.
Schwitzen statt sitzen
Das "Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg" setzt seit Januar 2008 umfassend und flächendeckend das Projekt „Schwitzen statt Sitzen“ in Baden-Württemberg um. Ziel ist es Straffällige in gemeinnützige Arbeit zu vermitteln und dadurch Haftstrafen zu vermeiden.
Taxila - Ausbildungszugänge für chancenarme Jugendliche
Die Verbesserung der beruflichen und sozialen Integration benachteiligter Jugendlicher steht im Mittelpunkt des Projekts „Taxila“. In einem integrativen Ansatz werden nicht nur Maßnahmen zur Berufsorientierung angeboten, sondern Eltern eingebunden und MultiplikatorInnen interkulturell geschult.
Podcast 4 u
Soziale Benachteiligung hat aus verschiedenen Gründen Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. In journalistischen Workshops – meist in Einrichtungen der Jugendhilfe – befragen die TeilnehmerInnen ExpertInnen zu gesundheitsrelevanten Themen. Aus diesen Interviews und weiteren Recherchen werden Podcasts produziert und ins Netz gestellt.
Sucht im Alter
Menschen ab 55 Jahre sind immer öfter von Alkohol- und Medikamentenmissbrauch betroffen. TheaterpädagogInnen und ein Medienpädagoge erarbeiten mit Menschen dieser Altersgruppe in Einrichtungen der Altenhilfe, Seniorentreffs, Mehrgenerationenhäusern, etc. kurze Theaterstücke oder Hörspiele zum Thema. Diese werden dann an verschiedenen Orten aufgeführt oder als Hörspiel ins Netz gestellt.