Das "Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg" setzt seit Januar 2008 umfassend und flächendeckend das Projekt „Schwitzen statt Sitzen“ in Baden-Württemberg um. Ziel ist es Straffällige in gemeinnützige Arbeit zu vermitteln und dadurch Haftstrafen zu vermeiden. Statt Geldstrafenschuldner und Personen, die gemeinnützige Arbeit als gerichtliche Bewährungsauflage erhalten haben zu inhaftieren, erfüllen sie ihre Strafe durch eine dem Gemeinwohl dienende Arbeit. Die Straffälligen können in ihrem sozialen Umfeld bleiben und durch ihre eigene Arbeit eine Inhaftierung vermeiden. Gleichzeitig werden sie durch Tilgungsberatung und soziale Hilfen unterstützt. Das trägt zur Resozialisierung der Straffälligen bei und spart dem Land Baden-Württemberg Haftkosten in Millionen Höhe. Das „Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden Württemberg“ ist ein Zusammenschluss des Paritätischen Baden-Württemberg, des Badischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege und des Verbandes der Bewährungs- und Straffälligenhilfe Württemberg.

weiterführende Informationen und Downloads unter Fachinformation / Krisenintervention/Existenzsicherung und Frauen / Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe / Straffälligenhilfe / Projekte /

 


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