Projektarchiv
Carpo - Assistierte Ausbildung
Für junge, benachteiligte Menschen ohne Ausbildungsplatz wurde das Modell der assistierten Ausbildung entwickelt. Das Modell kombiniert eine reguläre betriebliche Ausbildung mit einem umfassenden Dienstleistungsangebot für Jugendliche und Betriebe. Teilnehmen können junge Mütter und Väter, Jugendliche mit Migrationshintergrund, Jugendliche, die einen geschlechteruntypischen Beruf ergreifen wollen und junge Menschen, die seit über einem Jahr keine Ausbildungsstelle gefunden haben.
Assistierte Ausbildung wird in Baden-Württemberg im ESF-Projekt Carpo von 2008 bis 2011 umgesetzt, einem Kooperationsprojekt des Paritätischen Baden-Württemberg mit dem Diakonischen Werk Württemberg.
Daphne II
Häusliche Gewalt bezeichnet Gewalt in Ehe- und Partnerschaftsbeziehungen. Wenn Kinder und Jugendliche häusliche Gewalt miterleben müssen und mit diesen zutiefst verletzenden Erfahrungen alleine gelassen werden, schadet das ihrer Entwicklung. Betroffende Kinder/Jugendliche wenden sich selten um Hilfe nach Außen. Wenn sie es tun, dann sind Geschwister oder Freunde und Freundinnen häufig ihre ersten Ansprechpersonen.
DianaGendergerechte Angebote der beruflichen Orientierung und Qualifizierung für junge Frauen und Männer zur Verbesserung der Chancengleichheit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Kooperation mit Betrieben.
EPM- ESF Projekte Managen - Erfolg sichern
Das Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg hat in seiner Funktion als ESF-Fondsverwaltung das zentrale Landesprojekt "EPM - ESF-Projekte Managen - Erfolg sichern" angeregt und initiiert.
EQUAL - Dritt-Sektor Qualifizierung in der Altenhilfe
Der Paritätische Baden-Württemberg ist Mit-Initiator und Koordinator des EU-geförderten Projektes "Dritt-Sektor Qualifizierung in der Altenhilfe" innerhalb des Programms EQUAL zur Förderung der Träger von Pflegediensten und Pflegeheimen auf den Feldern "Personalentwicklung" , "Qualität der Arbeitsplätze" und zur Schaffung neuer Beschäftigungsschancen.
Herzklopfen
Zur Prävention von Gewalt in intimen Teenagerbeziehungen im Rahmen von schulischer und außerschulischer Jugendbildung.
ISA - Der Weg zur Arbeit
Für straffällige Frauen und Männer ist der berufliche Ein- und Wiedereinstieg sehr schwierig: Einige trauen sich nicht mehr zu, berufliche Wünsche zu verwirklichen, viele haben die Erfahrung gemacht, aufgrund ihres bisherigen Lebenslaufs abgelehnt worden zu sein. Die meisten haben den Wunsch, Pläne zu schmieden, sich eine Zukunft aufzubauen, sich einfach wieder auf den Weg zur Arbeit zu machen. ISA betreut und berät die Teilnehmenden beim Aufbauen einer geregelten Alltagsstruktur, beim Entwickeln und Realisieren beruflicher Ziele, bis hin zur gemeinsamen Suche nach einem geeigneten Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. ISA begleitet die Teilnehmenden auf ihrem Weg zur Arbeit.
Kinder als Zeugen und Opfer in häuslicher GewaltDie Landesstiftung Baden-Württemberg gGmbH, Stuttgart hat ein -Aktionsprogramm gegen Gewalt an Kindern- aufgelegt. Mit diesem Programm will sie einen Beitrag zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt an Kindern, aber auch für die Beseitigung und Milderung von Gewaltfolgen leisten. Dabei geht es darum, die Betroffenheit von Kindern und Jugendlichen im Falle häuslicher Gewalt zu erkennen und zu benennen, sowie mit adäquaten pädagogischen Konzepten der Not der Kinder zu begegnen.
Kinderschutz- häusliche GewaltAb Februar 2007 starteten 11 von einer Experten-Jury ausgewählte Projekte ihre Arbeit im Rahmen des Aktionsprogramms der LANDESSTIFTUNG Baden-Württemberg "Gegen Gewalt an Kindern – Gemeinsam für mehr Kinderschutz bei häuslicher Gewalt".
Standorte der Einzelprojekte sind Heidelberg, Karlsruhe, Schwäbisch-Hall, Sindelfingen, Tübingen, Ulm, Zollern-Alb-Kreis, Ravensburg, Waiblingen/Fellbach. Das Projekt wird vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Baden-Württemberg koordiniert und fachlich begleitet.
Podcast 4 u
Soziale Benachteiligung hat aus verschiedenen Gründen Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. In journalistischen Workshops – meist in Einrichtungen der Jugendhilfe – befragen die TeilnehmerInnen ExpertInnen zu gesundheitsrelevanten Themen. Aus diesen Interviews und weiteren Recherchen werden Podcasts produziert und ins Netz gestellt.
Radio für die Gesundheit
Radio für die Gesundheit Das Projekt "Radio für die Gesundheit" auf dem Paritätischen Radioportal für Soziales informiert mit Radiobeiträgen und Spezialsendungen über Selbsthilfegruppen für chronisch Kranke.
Sneff – Stuttgarter Netzwerk zur beruflichen Förderung von Flüchtlingen
Stuttgarter Träger von Migrationsdiensten und Flüchtlingsarbeit haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um die Chancen von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern und – in Kooperation mit dem JobCenter Stuttgart - zu einer nachhaltigen Integration von langjährig in Deutschland lebenden Flüchtlingen beizutragen.
s•pod - Innovation für alleDer PARITÄTISCHE bietet Mitgliedseinrichtungen in Baden-Württemberg kostenlose Internetradioworkshops an.
Zielgruppe sind behinderte Menschen, chronisch Kranke, Selbsthilfegruppen, sozial benachteiligte Jugendliche und Erwachsene, Wohnungslose, Frauen und Kinder in Frauenhäusern, MigrantInnen, Arbeitssuchende sowie ehrenamtlich Tätige.
Das Projekt läuft bis Sommer 2008 und wird von Aktion Mensch gefördert.
s•pod-regio - Internetradio im ländlichen Raum Mit einfachen Mitteln kann jetzt jeder und überall auf Sendung gehen. s•pod-regio qualifiziert soziale Einrichtungen überverbandlich fürs Internetradio. s•pod-regio wird aus Mitteln des Landesprogramms doIT gefördert und gibt es ausschließlich in den Regionen Donau-Iller und Bodensee-Oberschwaben. Von hier berichten Internetradio-Redaktionen über Soziales aus der Region.
Stärkung der Erziehungskraft der Familie durch und über den Kindergarten
Die Familie prägt ganz wesentlich das Aufwachsen von Kindern. Sie ist für ihre Erziehung und Versorgung, ihre Geborgenheit und Sicherheit verantwortlich. Die Unterstützung der Familie ist eine gesellschaftliche Aufgabe, der auf unterschiedlichen Wegen gerecht zu werden versucht wird. Traditionelle Familienbildungseinrichtungen erreichen mit ihren Angeboten nur einen Teil der Familien. Neue Zugangswege müssen deshalb gesucht und genutzt werden.
Eine Zugangsmöglichkeit bietet der Kindergarten, der die erste Institution ist, zu der fast alle Familien durch ihre Kinder kommen. Dieser unterstützt durch sein bestehendes Angebot schon jetzt die Familien. Unter bestimmten Bedingungen könnte er darüber hinaus als Brücke dienen zwischen den Unterstützungsangeboten für Familien und der einzelnen Familie.
Sucht im Alter
Menschen ab 55 Jahre sind immer öfter von Alkohol- und Medikamentenmissbrauch betroffen. TheaterpädagogInnen und ein Medienpädagoge erarbeiten mit Menschen dieser Altersgruppe in Einrichtungen der Altenhilfe, Seniorentreffs, Mehrgenerationenhäusern, etc. kurze Theaterstücke oder Hörspiele zum Thema. Diese werden dann an verschiedenen Orten aufgeführt oder als Hörspiel ins Netz gestellt.
Taxila - Ausbildungszugänge für chancenarme Jugendliche
Die Verbesserung der beruflichen und sozialen Integration benachteiligter Jugendlicher steht im Mittelpunkt des Projekts „Taxila“. In einem integrativen Ansatz werden nicht nur Maßnahmen zur Berufsorientierung angeboten, sondern Eltern eingebunden und MultiplikatorInnen interkulturell geschult.
Tu (Dir) was Gutes!Der neue Freiwilligendienst für alle Generationen suchte Menschen, die sich freiwillig in Einrichtungen, Initiativen oder eigenen Projekten engagieren möchten. Sie werden an 5 Standorten in Baden-Württemberg durch Aktionsbüros vermittelt und während des Einsatzes durch eine Mentorin bzw. einen Mentor begleitet und unterstützt.