Keine Besucher - keine Spenden - inklusiver Mehr-Generationen-Bauernhof in Gefahr

Seit 10 Jahren betreuen und therapieren wir auf Spendenbasis verhaltensauffällige, traumatisierte, geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche sowie Flüchtlingskinder. Eine Sozialpädagogin, 2 Bundesdienstfreiwillige und bis zu 40 ehrenamtlich tätige Personen, zumeist Pädagogen leisten von Montag bis Samstag diese segensreiche Arbeit.  Die monatliche Belastung von 8 000 € konnten wir bisher dank der Zuwendungen und Spenden stemmen. jetzt ist alles weggebrochen.

Vom Angebot des Kinderbauernhofes profitieren besonders Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien, Kinder, die in ihrem kurzen Leben schon schlimme und verletzende Erfahrungen machen mussten oder Kinder, die unter Ängsten und Sorgen leiden.
Durch die Arbeit auf dem Kinderbauernhof erleben die Kinder die Lebenswelt der Tiere auf einem kleinen Bauernhof und die damit verbundenen landwirtschaftlichen Tätigkeiten. Außerdem erhalten die Kinder einen Einblick in die ökologischen Prozesse der Landwirtschaft, wodurch sie ein Gespür dafür entwickeln können, wie das Leben auf der Erde funktioniert.
Sie bekommen überschaubare Aufgaben und lernen dabei Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Sie füttern, striegeln, misten, sorgen für frisches Wasser und entdecken dabei, was die Tiere brauchen, damit es ihnen gut geht. Natürlich kommt das Streicheln nicht zu kurz.
11 Tierrassen leisten bei der Begegnung mit den Kindern und Jugendlichen eine eindrucksvolle und segensreiche Arbeit.

So baut jedes Kind auf seine Art Beziehungen zu den Tieren auf und sammelt wertvolle Erfahrungen für die eigene Persönlichkeit. Dabei kann es auch dazu kommen, dass Kinder an ihre Grenzen stoßen. Sie können mit Hilfe einer fachlichen Anleitung lernen, mit ihren Ängsten und Blockaden umzugehen oder diese zu überwinden. Durch die Arbeit in der Gruppe lernen die Kinder und Jugendlichen auch miteinander zu arbeiten und aufeinander zu achten, wodurch soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit gefördert werden.
Wir beobachten, dass Schulklassen, in denen zuvor Ablehnung und Streit vorherrschten, sich zu einer echten Gemeinschaft entwickeln oder dass Kinder, die sich vollkommen in sich zurückgezogen haben, wieder Kontakt mit der Außenwelt aufnehmen.

Unser großes Ziel ist, dass möglichst viele Kinder der näheren und weiteren Umgebung vom Umgang mit Tieren auf dem Bauernhof profitieren und dies unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Familien. 


 

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