Wenn Mitarbeitende sich gemobbt fühlen, steht das Kollegium und besonders die Führungskraft vor vielfältigen Fragestellungen. Sobald der Vorwurf des Mobbings im Raum steht, entwickeln sich nahezu automatisch spezifische Dynamiken zwischen Schuldzuweisungen, Zuschreibungen, Opfer-Täterrollen uvm.
Mobbing ist im Arbeitsrecht ein komplexes Thema und für alle Beteiligten mit größter Sensibilität zu behandeln. Im Rahmen von Personalführung sind besonders die Führungskräfte gefordert zügig und adäquat zu handeln. Doch was genau bedeutet das?
Um den Vorwurf des Mobbings zu verwenden, sind komplexe Verhaltensweisen nachzuweisen. Dieses Kurzseminar schenkt etwas mehr Trennschärfe.
Sie erhalten eine erste Einführung in das Thema, erfahren, was bei einem Mobbingvorwurf zu beachten sein kann und welche möglichen Nebenwirkungen auftauchen können.
Aufbau:
- Einführung in die Begrifflichkeit und vorsichtige rechtliche Einordnung des Begriffs „Mobbing“
- Auslöser von Ausgrenzung einzelner Personen
- Frühwarnzeichen im Team
- Empfehlungen für den Alltag wenn ähnliches wahrgenommen wird
- Supervisorische Betrachtung von Arbeitssituationen der Teilnehmenden
Inhalte:
Fragestellungen werden sein:
- Gibt es objektive Mobbing Verhaltensweisen?
- Wie könnten diese aussehen?
- Wahrnehmung ist subjektiv. Was bedeutet das in Bezug auf „Mobbing“?
- Welche arbeitsrechtlichen Grenzen und Möglichkeiten sollte man im Arbeitsalltag bedenken?
- Was sind Frühwarnzeichen für Mobbing?
Methodik:
- Vortrag
- Gruppenarbeiten in Breakouträumen
- Supervisorische Betrachtung von Arbeitssituationen der Teilnehmenden
- Optional: Rollenspiel
Zielgruppe:
Alle Interessierten
Voraussetzungen:
Interesse an organisationalen und personellen Fragestellungen
Hinweis:
Wir bieten unsere Seminare auch als Inhouse exklusiv für Ihre Einrichtung an. Sprechen Sie uns gern an und fordern Sie ein unverbindliches Angebot an, unter: https://akademiesued.org/inhouse