KI berührt, irritiert, fasziniert – und verändert, wie wir beraten, entscheiden und Teilhabe gestalten. Wir beleuchten Dynamiken, Risiken und Chancen von KI-Entwicklungen und fragen, wie wir Menschlichkeit und Verantwortung im Zeitalter von KI sichern. Wir blicken auf Studien und Praxisbeispiele, testen KI selber kritisch und entwickeln Handlungsperspektiven für unsere Arbeit.
KI automatisiert in der Sozialen Arbeit zunehmend Sprache, Einschätzungen und Kontakt – und verändert damit Beratung, Diagnostik und Teilhabe. Das weckt Entlastungshoffnungen und Sorgen um Entmenschlichung. Im Seminar ordnen wir aktuelle Entwicklungen ein, prüfen KI-Anwendungen kritisch und fragen, was soziale Organisationen jetzt und in Zukunft gestalten müssen.
Aufbau:
In diesem vierstündigen Online-Seminar starten wir bei dem, was wir gerade fühlen: Neugier, Skepsis, Begeisterung und Sorge. Wir testen reale KI-Anwendungen, blicken auf aktuelle Studien und ordnen Staunen und Grusel ein. Abschließend schauen wir noch einmal auf unsere Organisationen: Was gilt es für uns jetzt zu tun, um eine menschliche KI-Zukunft zu unterstützen.
Inhalte:
In diesem Workshop beleuchten wir, wo KI unsere Arbeit bereits verändert – und was daraus für Beratung, Organisation und Haltung folgt.
- Emotionale und professionelle Standortbestimmung zu KI
- Aktuelle KI-Anwendungen in Beratung, Diagnostik, Teilhabe (mit Studien und Praxisbeispielen)
- Technische Einordnung: Warum generative KI überzeugt – aber halluziniert
- Praktische KI-Experimente (z. B. Beratungsdialog, Deepfake-Demo) mit gemeinsamer Auswertung
- Ableitung von Handlungsperspektiven für soziale Organisationen und Interessenvertretungen
Besonderheiten:
In diesem Workshop weben wir Emotionen, aktuelle Forschung und praktische KI-Experimente zusammen. Statt eines Technik-Crashkurses schaffen wir einen Reflexionsraum für Haltung und Zukunft mit und trotz KI.
Lernziele:
Die Teilnehmenden können nach dem Workshop:
- gesellschaftliche und organisationale Auswirkungen von KI auf Beratung, Diagnostik und Teilhabe benennen
- KI-Anwendungen im Sozialen fachlich einordnen und typische Grenzen (Halluzinationen, Schein-Empathie, Bias) erkennen
- Chancen von KI-Angeboten (z. B. 24/7, niedrigschwellig, entlastend) gegen Risiken abwägen
- Argumente für interne Diskussionen und politische/verbandliche Positionierungen ableiten
Methodik:
Der Workshop kombiniert Impulsvorträge mit Live-Demonstrationen, praktischen Übungen und Austausch in der Gruppe. Fragen sind jederzeit willkommen und werden laufend aufgegriffen. Reflexionsphasen helfen, das Gelernte auf den eigenen Arbeitskontext zu übertragen.
Zielgruppe:
Der Workshop richtet sich an Mitarbeitende und Leitungen aus sozialen Organisationen und NGOs, die KI-Entwicklungen nicht nur technisch, sondern fachlich-ethisch einordnen wollen. Angesprochen sind sowohl Personen, die KI bereits ausprobieren, als auch solche, die ihr skeptisch gegenüberstehen.
Voraussetzungen:
Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich. Idealerweise haben Sie bereits eigene Erfahrungen mit einem KI-Tool wie ChatGPT, Gemini oder Mistral gemacht. Bezahllizenzen sind nicht erforderlich.
Hinweis:
Wir bieten unsere Seminare auch als Inhouse exklusiv für Ihre Einrichtung an. Sprechen Sie uns gern an und fordern Sie ein unverbindliches Angebot an, unter: https://akademiesued.org/inhouse