Klassismus beschreibt die Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft, Position in der Gesellschaft oder Klassenzugehörigkeit.
Klassismus richtet sich insbesondere gegen einkommensarme, erwerbslose und wohnungslose Menschen. ...
Klassismus bewirkt Abwertung und Ausgrenzung von Menschen. Er hat Auswirkung auf die Lebenserwartung und begrenzt den Zugang zu Arbeit, Wohnraum, Bildungsabschlüssen (Bildungsungerechtigkeit), Gesundheitsversorgung, Macht, Netzwerken, Teilhabe, Anerkennung und Geld.
aus: Seeck, Francis, „Hä, was heißt denn Klassismus?“, Seeck, Theißl (Hg.), Solidarisch gegen Klassismus. Organisieren, intervenieren, umverteilen, 2020. Unrast, Münster.
Der Verein klärt aber nicht nur auf mit Workshop-Angeboten zu Klassismus, er hat mit dem "Kupfer" in Mannheim auch eine Begegnungsstätte geschaffen, in der es Getränke, WLAN, PC-Arbeitsplätze und einen Kopierer für Personen kleinem Geldbeutel gratis gibt. Außerdem erhalten Menschen Beratung und Hilfe bei Geldsorgen mit Informationen über kommunale Hilfsangebote und bei der Beantragung.