Jugendarmut ist ein Thema, das in unserer Gesellschaft oft unsichtbar bleibt, obwohl es die Lebensrealitäten vieler junger Menschen tiefgreifend prägt. Doch wie äußert sich Armut im Alltag der Jugendlichen, die wir in unserer Arbeit begleiten? Welche Dynamiken und Vulnerabilitäten sind dabei besonders relevant, und wie können wir als Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit darauf reagieren?
Das PJW lädt herzlich zum nächsten digitalen OKJA Impuls mit dem Thema „Jugendarmut und Handlungsmöglichkeiten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit“ ein. Am 15. Oktober von 10:00 bis 11:30 Uhr beleuchtet Sabine Wild, Projektleitung SILKY4FUTURE, wie sich Armut in den Lebensläufen junger Menschen manifestiert und welche langfristigen Auswirkungen sie auf Bildung, Gesundheit und soziale Teilhabe hat. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, wie Armut im pädagogischen Alltag sichtbar wird: Woran merken Sie, dass Jugendliche von Armut betroffen sind? In welchen Momenten und Rahmenbedingungen entstehen Gespräche über dieses Thema – direkt oder indirekt? Und wie kann eine armutssensible Haltung aussehen?
Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigen wir auf, welche Handlungsmöglichkeiten Fachkräfte in diesem Arbeitsfeld haben, wo mögliche Grenzen liegen und wo die Offene Kinder- und Jugendarbeit gezielt ansetzen kann, um junge Menschen bestmöglich zu begleiten.