Impfung von Hauptamtlichen in der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg ab jetzt möglich

Fachinformation - geschrieben am Dienstag, 23. Februar 2021 - 13:41

Das Land Baden-Württemberg hat seine Impfstrategie verändert. Die Neuregelung geht über den Beschluss der gestrigen Gesundheitsministerkonferenz hinaus. Neben allen Lehrkräften rücken auch folgende Personengruppen in Prioritätenstufe 2:

Personen (von 18 bis 64 Jahren), die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, hauptamtlich in Einrichtungen und aufsuchenden Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und als Schullehrkräfte/Mitarbeitende an Schulen (Grund-, Werkreal-, Gemeinschafts-, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, SBBZ, berufliche Schulen, Grundschulförderklassen sowie Schulkindergärten) mit unmittelbarem Kontakt zu Kindern und Jugendlichen/Schülerinnen und Schülern sowie weiteren zu betreuenden Personen tätig sind, sowie die Auszubildenden und Studierenden, die im Rahmen der Ausbildung in entsprechenden Einrichtungen tätig sind. 
 

Hierzu zählen neben den dort lehrenden bzw. erziehenden Personen beispielsweise auch: 

  • Weiteres Schulpersonal (z. B. Hausmeister)
  • Sozialpädagoginnen und -pädagogen in entsprechenden Einrichtungen
  • Aufsuchendes Personal der öffentlichen Jugendhilfe (z.B. auch im Jugendamt)
  • Schul- und Kitabegleiterinnen und -begleiter
  • Beschäftigte der Heilpädagogische Dienste und Interdisziplinären Frühförderstellen.
  • Hochschullehrerinnen und -lehrer, die im Rahmen der schulpraktischen Ausbildung an oben genannten Schulen tätig sind

 (Auszug aus Liste Impfberechtigte in BW Ziffer 17 vom 03.03.2021)

 

Damit können sich viele Hauptamtliche in der Kinder- und Jugendhilfe vorzeitig impfen lassen. Impftermine können jetzt schon vereinbart werden. Wichtig ist aber ein Nachweis: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis + Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens. Beides muss vor Ort vorgelegt werden.  Die Vorlage findet sich hier.

Weitere Informationen rund um das Thema Corona Imfung.

Der Paritätische begrüßt diesen Schritt der Landesregierung, da die Bereiche Bildung, Betreuung und Erziehung hier die notwendige und geforderte Berücksichtigung in der Prioritätensetzung erfahren.

Hinweis: Anfragen zu weiteren Impfberechtigten außerhalb der Jugendhilfe und Nachfragen von Nichtmitgliedern bzw. Privatpersonen können leider nicht beantwortet werden. Bitte entnehmen Sie hier die Inforamtionen aus den Seiten des Ministeriums für Soziales und Integration sowie der Liste der Impfberechtigten.  

Ansprechperson

Schlagworte zum Thema

Wichtige Werkzeuge

Artikel merken