#VomWunschZumWeg - Video-Clip Aktion zu den Herausforderungen bei der Umsetzung des BTHG

Pressemitteilung - geschrieben am Dienstag, 4. May 2021 - 16:20

Stuttgart, 4.5.2021

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 05. Mai fordern der PARITÄTISCHE Regionalverbund Stuttgart plus Region und Organisationen der Behindertenhilfe mit einer Video-Aktion unter dem Motto #VomWunschZumWeg die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. In 16 persönlichen Statements machen Menschen mit und ohne Behinderung auf Vorurteile, Barrieren und Lösungsansätze bei Wohnen, Arbeit, Mobilität und in der Freizeitgestaltung aufmerksam. Die Aktion ist ein Appell an Politik und Gesellschaft, das Recht von Menschen mit Behinderung auf ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe zu unterstützen und zu fördern. Die Videoclip-Reihe ist zu finden unter www.paritaet-bw.de/vom-wunsch-zum-weg
 
„Mit dem Bundesteilhabegesetz haben Menschen mit Handicap einen Anspruch darauf, selbstbestimmt und gleichberechtigt in unserer Gesellschaft zu leben. Wir möchten mit unserer Video-Aktion #VomWunschZumWeg zeigen, wie es um die Inklusion im Land steht und was noch zu tun ist. Menschen mit und ohne Handicap geben dazu ein klares persönliches Statement ab im Hinblick auf Alltagserleichterungen bei Mobilität, Arbeit und Ausbildung, ein inklusives Leben in der Mitte unserer Gesellschaft, die erforderliche Haltung gegenüber gleichberechtigter Teilhabe und das Recht auf Mitbestimmung bei Entscheidungsprozessen“, erklärt Ina Schleser, Co-Leiterin des PARITÄTISCHEN Regionalverbundes Stuttgart plus Region. „Wir appellieren an die Politik, dem Anspruch auf barrierefreien öffentlichen Raum und Nahverkehr, inklusives Leben im Quartier, gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben und Beteiligung an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen gerecht zu werden und das Bundesteilhabegesetz sowie den Landesrahmenvertrag zu nutzen, um die Inklusion im Land voranzutreiben“, so Michael Tränkle, Fachbereichsleitung Menschen mit Behinderungen beim PARITÄTISCHEN Landesverband.

„Ein barrierearmer öffentlicher Raum erleichtert die alltägliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen, aber eben auch für Senior*innen und Eltern mit Kinderwägen. Aber auch der Weg zur Arbeit ohne gesonderten Fahrdienst, Urlaubsreisen mit der Bahn, die Lektüre von Informationen zur politischen Bildung, die Nutzung von Videokonferenztools: Barrierefreiheit ist in allen Lebensbereichen eine wichtige Voraussetzung für Teilhabe. Da ist noch viel zu tun“, ergänzt Eva Schackmann von der Lebenshilfe Stuttgart. #AlltagLeichterMachen

„Mein langjähriger Freund Benjamin ist ein grandioser Entertainer und ein richtig cooler Typ. Er hat Trisomie 21. Ich wünsche mir für ihn und alle Menschen mit Behinderung, dass er mit seinen tollen Eigenschaften als Individuum im Vordergrund steht und nicht wegen seiner Behinderung. Wir müssen Inklusion leben“, ergänzt Fabian Treffert, Mitglied im Vorstand der Lebenshilfe Esslingen e. V.  #InklusionLeben

„In jedem Menschen mit einer Behinderung steckt eine eigene Persönlichkeit mit verschiedenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Diese sollten von der Gesellschaft im Alltag wahrgenommen und respektiert werden.“ sagt Anna-Lena Scaffidi von der Behinderten-Förderung-Linsenhofen e.V..  #TeilhabeBrauchtHaltung

Mitbestimmung steht für Pascal Franz, Werkstattrat bei der Karl-Schubert-Gemeinschaft e.V., an erster Stelle: „Als Werkstattrat möchte ich nicht nur informiert werden und meine Meinung äußern können. Wir möchten über Belange, die uns direkt betreffen auch mitbestimmen und mitentscheiden können“, so Franz. #MitBestimmungJetzt

Für Ebbe Buhl, Geschäftsführender Vorstand von SOA e.V. ist barrierefreier bezahlbarer Wohnraum besonders wichtig: „Jede große Reise beginnt mit einem ersten Schritt. Die Politik muss bezahlbaren Wohnraum für Alle schaffen“, so Buhl. #WohnenMussBezahlbarSein

 

Ansprechpartnerin:


Regionalgeschäftsstelle Stuttgart des PARITÄTISCHEN
Ina Schleser, 01 76 – 87 94 72 51, schleser@paritaet-bw.de


Weitere Pressekontakte:

Behinderten-Förderung-Linsenhofen e.V., Anna-Lena Scaffidi / Katharina Ramsperger, Tel. 07022/ 30 708 37, E-Mail: katharina.ramsperger@behinderten-foerderung.de www.behinderten-foerderung.de

Karl-Schubert-Gemeinschaft e.V. Filderstadt, Pascal Franz und Steffen Klepzig, Tel.: 0711 77091-17. E-Mail: werkstattrat@ksg-ev.eu. steffen.klepzig@ksg-ev.eu.

Lebenshilfe Esslingen e.V., Fabian Treffert, Vorstand der Lebenshilfe Esslingen e. V.,  Tel. 0711 / 937 888 -15, E-Mail: fabian.treffert@lebenshilfe-esslingen.de, www.lebenshilfe-esslingen.de

Lebenshilfe Stuttgart, Eva Schackmann, Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0711/32 097-126, E-Mail: kommunikation@lebenshilfe-stuttgart.de, schackmann@lebenshilfe-stuttgart.de

Sozialintegrative Alltagsbegleitung / SOA e.V., Ebbe Buhl, Geschäftsführender Vorstand, Tel. 07181/88 77 138, E-Mail: info@soa-buhl.de, www.soa-buhl.de


 

DER PARITÄTISCHE Regionalverbund Stuttgart plus Region


Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg ist einer der sechs anerkannten Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege. Er ist weder konfessionell, weltanschaulich noch parteipolitisch gebunden. Der Verband steht für Solidarität, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe und wendet sich gegen jegliche Form sozialer Ausgrenzung.


Im PARITÄTISCHEN Regionalverbund Stuttgart plus Region mit den Kreisverbänden Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Rems-Murr und Stuttgart sind über 240 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Kinder-, Jugend und Familienhilfe, der Selbst-, Eingliederungs-, Alten- und Behindertenhilfe und der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund sowie der Beratung von Migranten vertreten. Hinzu kommen noch genderspezifische Themen oder Einrichtungen aus den Bereichen Sucht, Gewalt und Wohnungsnotfallhilfe. Bildungsgerechtigkeit, Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Diversität sind nicht nur Schlagworte, sondern werden in der sozialen Arbeit und dem sozialen Engagement des Verbandes sichtbar.
https://paritaet-bw.de/regional/regionalgeschaeftsstellen/regionalverbund-stuttgart-plus-region

 

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