Gemeinsame Interessen von Wirtschaft und Sozialwirtschaft in Stuttgart

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Ca. 50 Personen an Diskussionstischen, im Hintergrund steht eine Person am Rednerpult

Das Sozial-Politische Forum (SPF) des Paritätischen hat sich in Stuttgart den letzten Jahren etabliert, als wertvoller Dialog zwischen Mitgliedsorganisationen und Vertreter*innen aus Kommunalpolitik und Stadtverwaltung. Neu in diesem Jahr: die Wirtschaft war mit dabei.

Mit den Worten „kommen Sie aus ihrer sozialen Ecke heraus“ forderte Rainer Wieland, der Vorsitzende der Regionalversammlung Stuttgart uns auf, auf die Wirtschaft zuzugehen, da gemeinsame Interessen von Wirtschaft und Sozialwirtschaft bestehen. Funktionierende Kitas und Pflegeheime, gute und schnellen Integration von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt, die Beratung und Prävention zu den Themen Gewalt, Sucht und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz sowie sozialer Frieden als Standortfaktor sind Beispiele hierfür.

Diesen Ball nahm der Paritätische Kreisverband Stuttgart auf und lud neben Kommunalpolitik, Stadtverwaltung und Sozialen Organisationen auch Vertreter*innen der Stuttgarter Wirtschaft und Wirtschaftsverbänden ein.

Die Resonanz war überwältigend. Wirtschaftsverbände wie die IHK, der Bund der Selbständigen, die Handwerkskammer sowie bekannte Unternehmen wie Bosch, Züblin, Vector, Klett sind der Einladung mit großem Interesse gefolgt. Trotz großer Hitze im Stuttgarter Kessel am Veranstaltungstag trafen sich über 50 relevante Vertreter*innen im Hospitalhof um das diesjährige Thema „Die soziale Stadt als Standortfaktor! Wirtschaft und Soziales – gemeinsame Interessen für Stuttgart?“ gemeinsam zu bearbeiten.

Ziel war es:

  • Herauszufinden, welche gemeinsame Herausforderungen von Sozialwirtschaft und Wirtschaft in Stuttgart bestehen. 
  • Zu prüfen, wie beide Seitengemeinsam mehr erreichen und voneinander profitieren können. 
  • Zu benennen, inwieweit ist es sinnvoll ist, in Bereichen gemeinsam zu agieren und wie die Zusammenarbeit konkret aussehen kann

Die Motivation aller Beteiligten am Thema dranzubleiben ist groß. Weitere Treffen im kompakteren Format sind in Planung, um die Ziele weiter voranzubringen und gemeinsam davon zu profitieren.